Ladereihenfolge
1. Agent-Standardwerte
Der Agent startet, indem er seine Standardkonfiguration lädt, Standardpfade festlegt und bestimmte Funktionen aktiviert. Die Agent-Standardwerte finden Sie auf der Optionsseite.2. Vom System erkannte Einstellungen
Der Agent erkennt, auf welchem System er läuft, und konfiguriert sich entsprechend. Wenn eine Konfigurationsoption das System betrachtet, um ihren Standardwert festzulegen, wird dies auf der Optionsseite aufgeführt. Wenn er beispielsweise in einem containerbasierten System (wie Docker und Heroku) läuft, setzt er die Konfigurationsoptionrunning_in_container auf true und aktiviert oder deaktiviert automatisch die Host-Metriken.
3. Umgebungsvariablen
Der Agent sucht nach seiner Konfiguration in Umgebungsvariablen. Verfügbare Konfigurationsoptionen finden Sie auf der Optionsseite. Umgebungsvariablen können in globalen Umgebungskonfigurationen enthalten sein, die beim Booten für installierte Linux-Pakete geladen und in Skripten vor dem Aufruf desappsignal-agent-Prozesses gesetzt werden.
4. Konfigurationsdatei
Diese Konfigurationsquelle wird von der Linux-Paket-Installation verwendet. Sie wird auch über die CLI-Option--config geladen, wenn der appsignal-agent-Prozess manuell aufgerufen wird.
Der Pfad dieser Konfigurationsdatei ist für die Linux-Paket-Installation /etc/appsignal-agent.conf. Wenn der Standalone Agent manuell mit der --config-Option aufgerufen wird, muss sich die Datei an dem mit der --config-Option angegebenen Ort befinden. Zum Beispiel sucht appsignal-agent --config /path/to/config/appsignal.conf die Datei unter /path/to/config/appsignal.conf.
Wenn AppSignal-Umgebungsvariablen für Konfigurationsoptionen gefunden werden, überschreiben diese alle in vorherigen Schritten festgelegten Konfigurationsoptionen.